Die Not ist gross in manchen Regionen der Erde, vor allem in armen Ländern in Afrika. Da wünsche man sich, man sei Multi-Millionär und könnte mit der groben Kelle anrühren… Wie können sich Hilfe-Suchende bemerkbar machen, und gibt es überhaupt Hoffnung, dass sich jemand der Situation erbarmt?

In der westlichen Welt wird oftmals das Thema Armut ausgeblendet, vor allem von den Massenmedien. Armutsbekämpfung ist nicht populär, im Gegensatz zur Konsumförderung. In der Tat würde eine gerechtere Verteilung der Ressourcen viel Abhilfe schaffen. Auch nur ein kleiner monatlicher Beitrag kann schon viel bewirken.

Im Internet wie z.B. auf facebook sieht man immer wieder kleinere Organisationen in Afrika, die nach Hilfe suchen. In der Tat wäre da Hilfe sicher angebracht, doch kann man solchen Infos überhaupt trauen? Am besten ist es, wenn man persönlichen Kontakt zu solchen Leuten aufbaut. Leider gibt es immer wieder Betrüger, doch auch ehrliche Leute.

Die Leute nehmen zwar freudig an, können aber auch aufsässig werden, um noch mehr zu erlangen. Gibt man ihnen den kleinen Finger, wollen sie gleich die ganze Hand. Deshalb sollte man auch vorsichtig sein und nicht gleich zu nahen Kontakt herstellen. Die Leute sollten in Aktivität und Fleiss gefördert werden; denn es besteht auch die Gefahr, dass sie sich an Hilfsleistungen gewöhnen und ihre eigene Pflicht vernachlässigen.

Armen zu helfen ist also nicht immer einfach. Am besten man arbeitet mit einer vertrauenswürdigen Organisation zusammen, die darin bereits Erfahrungen hat. Auch ist Hilfe zur Selbsthilfe besser als dauerhafte Mangelbekämpfung.

Auch sollten sich Hilfesuchende an gewisse Regeln oder Leitsätze halten, um mögliche Unterstützer nicht zu verärgern, indem sie zu viel von ihnen fordern oder sie sogar belästigen deswegen. Gott hat einen freundlichen Geber lieb, nicht einen, der aus Druck geben muss. Dies bewirkt in der Regel auch eher fortwährende Unterstützung, wenn man den Geber respektiert und ihm seinen Willen und seine eigene Entscheidung vor Gott ausleben lässt.

Armutsbekämpfung ist nicht immer leicht, da Armut oftmals tief im Denken der Menschen verankert ist. Doch lohnt es sich, einen Unterschied zu machen. Grundsätzlich gilt: Jeder kann etwas tun gegen globale Armut.